Über Lars Windhorst

Lars Windhorst war einer der jüngsten Existenzgründer Deutschlands. Schon im Alter von zehn Jahren legt Windhorst erstmals in Aktien an. Mit 14 Jahren leitet er sein erstes internationales Unternehmen. Die Zeitungen schwärmten weltweit vom „Bill Gates der deutschen Wirtschaft“. Er ist „das Wunderkind Deutschlands“, sagte der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl.

Ein außergewöhnlicher Start

Lars Windhorst wächst in einem verschlafenen Dorf in Norddeutschland heran. Mit acht Jahren beginnt sich Windhorst bereits den Aktienmärkten zu widmen. Bereits damals verhielt er sich wie ein erfahrener Investor. Nur wenige Jahre später begibt sich Lars Windhorst auf eine Reise nach China und schafft dort erschwingliche Elektro-Bauteile an. Diese importiert er nach Deutschland, um sie im elterlichen Haus zu montieren.
Nachdem Lars Windhorst ein Jahr lang die eingeführten Produkte im Laden seines Vaters verkauft, tritt ein chinesischer Unternehmer an ihn heran, um sein Geschäft auszubauen. Zusammen gründen beide die Firma Windhorst Electronics und erzielen im ersten Jahr ihrer Kooperation einen Absatz von über $50 Mio.

Globale Beziehungen

Windhorst Electronics ist innovativ und eine der ersten Unternehmen, die für die New Economy charakteristisch sind. Lars Windhorst ist mit seinen nur 19 Jahren seiner Zeit voraus - hochrangige und weltweit führende Manager spitzen ihre Ohren und beginnen, dem jungen Geschäftsmann ihre Türen zu öffnen. Im selben Jahr schlägt Helmut Kohl Windhorst vor, sich ihm auf Dienstfahrten nach Ostasien anzuschließen und am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen.
Mit der Zeit dehnt die Windhorst Electronics ihre Aktivitäten derart aus, dass Lars Windhorst nach Hongkong zieht und seine Geschäfte vom neuen Standort aus in die Bereiche Immobilienanlagen und neue Kommunikationstechnologien erweitert. Im Zuge dessen gründet er die Windhorst Pacific Holdings Ltd., die Windhorst Capital Holding GmbH und die Windhorst AG und eröffnet über 20 Niederlassungen europaweit sowie in Asien bei einer Mitarbeiterzahl von mehr als 200 Angestellten.

Das Meistern von Herausforderungen

Nach der Dot-Com-und Finanzierungskrise im Jahr 2001 münden Lars Windhorsts Unternehmen in der Insolvenz. Jedoch dauert es nicht lange bis Windhorst neue Geschäftsmöglichkeiten schafft, um sich der wandelnden Wirtschaft anzupassen. Dazu schließt er sich mit einer Unternehmerfamilie aus Südafrika zusammen, um Sapinda Investment ins Leben zu rufen. Die Gesellschaft ist so erfolgreich, dass Sapinda in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens Investitionen im Wert von über zwei Milliarden € abschließt.

Unlängst restrukturierte Lars Windhorst das Unternehmen infolge der Auswirkungen der gegenwärtigen Konjunkturkrise. Mittlerweile bekleidet er das Amt des Geschäftsführers der Sapinda Deutschland GmbH.


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